Letzte Änderung:       21.07.2021

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      Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V.

   Kreisgruppe Mainz-Bingen

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Kreisjagdmeister und Jagdscheinanwärter
Gerd Neher Profil

der Kreisjagdmeister teilt mit:



Nachdem auch in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung nicht stattfinden konnte, möchte ich die Jägerschaft des Kreises Mainz-Bingen und der Stadt Mainz auf diesem Weg über die Vorgänge des abgelaufenen Jagdjahres informieren.


Die Erlegungszahlen des Jagdjahres 2020/2021 sehen wie folgt aus:

Rotwild 266 Stück davon 10 Hirsche der Klasse I, 19 Hirsche der Klasse II, 39 Hirsche der Klasse III.

Schwarzwild 1151 Stück (622 Stücke weniger als im vergangenen Jahr !) davon 50 Stück Fallwild, (41 durch Straßenverkehr)

Rehwild 2227 Stück (1024 männliche und 1203 weibliche Rehe, 131, mehr als im abgelaufenen Jagdjahr)

Die Niederwildstrecken sind auf dem gewohnt niedrigen Niveau, wobei sich beim Fasan eine leichte Trendwende nach oben abzeichnet (389 zu 333).

Bei der Hasen- und Kaninchenstrecke ergab sich mit 413 Stück (Hasen) und 2087 Stück (Kaninchen) keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr.

Auf dem ungebremsten Vormarsch befindet sich der Waschbär, dessen Strecke sich mit jetzt 82 Stück gegenüber dem Vorjahr (18) fast verfünffacht hat!

Die weiteren Strecken:

Füchse 2087, Vorjahr 1771; Dachse 274, Vorjahr 308; Steinmarder 124, Vorjahr 142.

Gänse 614, Vorjahr 663; Enten 272, Vorjahr 288; Ringeltauben 983, Vorjahr 1207.

Rabenkrähen 2341, Vorjahr 1994; Elstern 1412, Vorjahr 1517.

Allen Jagdausübungsberechtigten und der gesamten Jägerschaft, die zu dieser Strecke beigetragen hat, ein herzliches Weidmannsheil.


Bei den Jagdscheinanwärtern haben im vergangenen Jahr 35 Personen die Jägerprüfung bestanden, lediglich 3 Anwärter haben die Bedingungen nicht erfüllt.
Der neue Jahrgang läuft seit März 2021 im Fernstudium und ab Anfang Juni in Präsenz. 41 neue Jagdscheinanwärter hatten sich für diesen Lehrgang angemeldet. Bei den Ausbildern, Mentoren und Referenten bedanke ich mich im Besonderen durch die entstandene Mehrarbeit wegen Corona.

Ein Dankeschön auch Landrätin Dorothea Schäfer und ihren Mitarbeitern, Herr Dr. Cludius, Herr Hänsler, Herr Weyl, Herr Sternberger, Frau Kauer und Frau Frank, von der Kreisverwaltung Mainz-Bingen, sowie den Mitarbeitern der Stadt Mainz, Herr Martens und Herr Brandl.

Gott sei Dank ist die ASP noch weit entfernt und versiegt hoffentlich an der deutsche-polnischen Grenze obwohl die Fallzahlen in Polen dramatisch ansteigen.

Die Waldsituation hat jeder von Ihnen mitbekommen; Ich sehe hier die einmalige Chance, Äsungsflächen auf einem Teil der Kahlschläge anzulegen aber auch dort Ruhezonen zu schaffen, damit unser Wild in Ruhe Äsen kann und dadurch Waldwildschäden in erheblichem Maß verringert werden können.

Danke an alle Jagdpächter und deren Mitjäger für die Anlage von Blühstreifen für Insekten sowie Wildäcker für unser notleidendes Niederwild.

Das Landschaftsbild hat sich in den letzten 2 Jahren durch die Tatkraft der Jägerschaft und auch der Landwirtschaft deutlich zum Besseren gewendet; Ich habe schon lange nicht mehr solch eine Blütenpracht in unserer Natur gesehen, weiter so!

Zum Schluss wünsche ich allen Jägerinnen und Jäger für das laufende Jagdjahr einen guten Anblick viel Freude und ein kräftiges Weidmannsheil.

Gerd Neher, KJM
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